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Samarium

Samarium gehört zu den sogenannten "Seltenen Erden" und trägt die Ordnungszahl 62. Das Lanthanoid wird häufig als Permanentmagnet in Kleinstbauweise eingesetzt, aber auch in Keramiken und als Legierungszusatz.

Insbesondere Samarium-Cobalt-Magnete besitzen einen hohen Widerstand gegen Entmagnetisierung. Starke Magneten in Miniaturbauweise finden wir in Quarzuhren, Schrittmotoren, Kopfhörern, Sensoren, Mini-Kupplungen, Festplatten. Auch in der Raumfahrt werden Samarium-Magneten gerne eingesetzt, da sich bei geringerem Gewicht die selbe Leistung erlauben.

Überall, wo es um Miniaturisierung geht, spielen Seltene Erden wie Samarium eine grosse Rolle. Wenn man kleine und handliche Hightech-Geräte nutzen will, benötigt man auch einzigartige physikalische Eigenschaften. Es ist eben nicht möglich, mit einfachen Eisen-Ferromagneten kleine und leistungsstarke Kopfhörer zu bauen oder Mini-Festplatten. Somit sind seltene Erden wie Samarium oder Neodym nicht durch günstigere Materialien zu ersetzen.

Das Lanthanoid-Metall Samarium wird auch in der Krebstherapie benutzt, insbesondere bei der palliativen Behandlung von Knochenschmerzen.

Auch in Kernkraftwerken finden wir Samarium als Neutronen-Absorber. Das Metall besitzt einen großen Wirkungsquerschnitt für Neutronen. So lassen sich die Anzahl der Neutronen und der Verlauf der nuklearen Kettenreaktionen steuern. Diese Eigenschaften machen Samarium auch für einen wirkungsvollen Strahlenschutz als Abschirumungsmaterial.

Samarium findet sich in der Natur nicht gediegen vor. Die wichtigsten Mineralien mit einem Samarium-Bestandteil sind Monazit, Bastnäsit und Samarskit. Dabei beträgt der Samarium-Anteil in Monazit-Sand gerade einmal 1-2 Prozentanteile. Zukünftige Anwendungsfelder sind die Festkörper- und Supraleiter-Technologie.

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