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Ruthenium

Ruthenium (Ordnungszahl 44) ist eines der seltensten nicht-radioaktiven Metalle der Erdkruste. Trotz seiner Seltenheit besitzt das strategische Metall Ruthenium noch viele Anwendungsbereiche, die erst in den Kinderschuhen stecken, z.B. der Einsatz in der Krebstherapie.

Als Platinmetall gehört es zu den leichteren Metallen, seine Dichte ist etwa halb so gross wie Platin, Osmium oder Indium. Ruthenium war das letzte Metall der Platinfamilie, dass als Reinelement hergestellt werden konnte. Der Name Ruthenium stammt vom deutsch-russischen Chemiker Karl Karlovich Klaus, der das Metall als Rückstand des Rohplatins durch eine Behandlung mit Königswasser isolierte. Er benannte das Metall nach seiner Heimat, Russland.

Ruthenium wird gerne für Platin- und Palladium-Legierungen verwendet, um die Korrisionsbeständigkeit. Es widersteht sämtlichen Säuren und kann erhebliche Wasserstoffmengen absorbieren. Auch als Katalisator verschiedener organischer und anorganischer Reaktionen spielt Ruthenium eine Rolle. Über 70% der Ruthenium-Produktion geht in die Elektroindustrie. Als Beschichtung von Festplatten oder von Sollarzellen, um den Wirkungsgrad zu steigern spielt es eine Rolle, auch in vielen Flachbildschirmen nutzt man seine einzigartigen physikalischen Eigenschaften.

Weltweit werden etwa 25 Tonnen Ruthenium jährlich gefördert, das entspicht etwa 10% der Welt-Goldförderung. Wenn die Anwendungsfelder des Rutheniums anwachsen, wird auch die Nachfrage langfristig für einen Preisanstieg dieses Platinmetalls sorgen.  Ruthenium kommt hauptsächlich nur in Verbindung mit anderen Platinmetallen und Metallagerstätten vor, z.B. im südafrikanischen Bushveld-Komplex und 21 weiteren Fundorten für elementares Ruthenium.

In Barrenform ist Ruthenium noch nicht für Investoren verfügbar, die Industrie handelt es hauptsächlich in Pulverform.

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