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Rhenium

Rhenium stellt eines der seltensten Metalle auf unserem Planeten da. Während jährlich etwa 2500 Tonnen Gold gefördert werden, sind es bei Rhenium gerade einmal schätzungsweise 6-9 Tonnen. Als Würfel gegossen entsprecht dies einem Kubus von nur etwa 68cm Kantenlänge. Wäre Seltenheit der preisbestimmende Faktor bei Metallen, müsste Rhenium mehre Millionen USD pro Feinzunze kosten.

Als Industriemetall wird Rhenium wegen seiner einzigartigen physikalischen Eigenschaften genutzt. Mit einem Schmelzpunkt von 3186 °C wird es nur von Wolfram und Kohlenstoff übertroffen. Sein Siedepunkt liegt mit 5596 °C sogar um 41 °C höher als der von Wolfram, was von keinem Metall übertroffen wird. Supraleitend wird Rhenium unterhalb von 1,7 Kelvin.

Rhenium wird hauptsächlich in Form von Legierungen eingesetzt. Es verbessert die Sprödigkeit von Verschweissungen und das Kriech- und Ermüdungsverhalten bei hohen Temperaturen. Diese Eigenschaften werden hauptsächlicn in Turbinen von Flugzeugtriebwerken genutzt.

Auch der Einsatz von Platin-Rhenium - Katalysatoren spricht für Rhenium, hierbei reduzieren sich die Kohlenstoffablagerungen der Katalysator-Oberfläche erheblich, was für eine höhere Langlebigkeit dieser Elemente führt. Auch in Thermoelementen werden Platin-Rhenium-Legierungen genutzt, da Rhenium sowohl die Temperatur- als auch die Hitzebeständigkeit wesentlich erhöht.

Viele Anwendungen des seltenen Metalls stehen jedoch noch am Anfang. In der Radiologie wird das Rhenium-Isotop 186 zur Therapie von Skelettmetastasen eingesetzt. Bestimmte Rheniumlegierungen (z.B. Rheniumdiborid) haben einen Härtegrad nahe (10), möglicherweise sogar noch darüber hinaus. Möglicherweise stellt es eine Schlüsselkomponente in der zukünftigen Entwicklung der Nanotechnologie eine Rolle.

Allein wegen seiner Seltenheit lohnt es sich für Investoren, einen Blick auf das einzigartige Metall Rhenium zu werfen.  

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